»Eine atemberaubende Biografie, eine literarische Entdeckung und ein Emanzipationsvorbild. Zugleich die akribische Beschreibung, wie Parallelgesellschaften mitten unter uns funktionieren - einaml nicht am Beispiel des islams vorgeführt.«

Florian-Felix Weyh, Deutschlandradio Kultur / 22 December 2016

 

»Oft zieht uns eine Geschichte in den Bann, manchmal die Sprache eines Buches. Selten kommt beides zusammen. »Unorthodox« ist so ein glücklicher Fall. In oft heiterem Ton macht Deborah Feldman in dieser atemberaubenden Geschichte greifbar, wie Mechanismen einer Parallelgesellschaft inmitten einer Weltstadt funktionieren. Und wie eine junge, außergewöhnliche Frau es schafft, durch Entschlossenheit und Bildung ihre Individualität gegen alle Widrigkeiten zu leben.«

Gunther Neumann in der Wiener Zeitung / 20 August 2016

 

»Ist die junge Frau, die gerade ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte mit ihrer Gabel zerlegt, wirklich erst 30 Jahre alt? So unheimlich erwachsen und dabei so kindlich naiv? Deborah Feldman schaut mich an und sagt: "Ich war schon immer frühreif und unreif zugleich." Sie kann Gedanken lesen. Emes! "Und ich habe Glück gehabt."«

Aus einem Porträt von Henryk M. Broder über Deborah Feldman in der WELT / 13 August 2016

 

»Feldman beschreibt in ihrem Buch mutig ihr früheres Leben und teilt mit dem Leser auch intime und schmerzhafte Erfahrungen, die man sonst privat hält.«

Igal Avidan in der BR2-Sendung »Schalom« / 12 August 2016

 

»Mit großem literarischen Talent beschreibt eine junge kluge Frau ihren ganz persönlichen Weg aus der Enge einer strengen religiösen Gemeinschaft.«

Bettina Baltschev auf MDR Kultur / 12 July 2016

 

»Dies ist eine unglaubliche Geschichte, die man atemlost liest, weil das fremde, völlig aus der Zeit gefallene gleich nebenan wohnt.« Ijoma Mangold in der Zeit / 23 Juni 2016

 

»Feldmans Outing fällt sehr offenherzig, im Grunde sehr brutal aus. Es ist eine bittere Abrechnung mit ihrer Herkunft, mit ihrem Großwerden, mit einer jüdischen Gesellschaft, die sich als anti-zionistisch versteht, die den vom Glauben abgefallenen, assimilierten Juden die Schuld am Holocaust gibt, die meint, wenn man nur alle strengen Regeln befolgt, dann könne man das nächste Pogrom verhindern.« 

Alexia Weiss in der Wiener Zeitung / 30 May 2016

 

»An Deborah Feldman sind die Satmarer gescheitert. Das weiß man schon beim Lesen. Sonst gäbe es das Buch nicht, in dem sie unaufgeregt und reflektiert ihr Erwachen beschreibt. Sie spricht so bestimmt, wie sie schreibt, keine hilfloser, entwurzelter Mensch sitzt in dem Café in Kreuzberg, sondern eine junge Frau, die viel Zeit hatte nachzudenken und gelernt hat, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.«

Julia Haak in der Berliner Zeitung / 27 Mai 2016

 

»Wenn das Thema Sie auch nur annähernd interessiert, wird es ein gutes Buch für Sie sein.« 

Bettina Rust in  »Hörbar Rust« im rbb Radio Eins mit Deborah Feldman als Studiogast / 08 May 2016

 

»Die Leser drängen sich mit ihr in die Enge einer indoktrinierenden Gemeinschaft (...) und sie erleben schließlich ihren Abnabelungsprozess mit, einen Prozess der wohl das größte Staunen nach der Lektüre hervorruft. Wie ein junger Mensch sich am eigenen Schopf aus der Unwissenheit und der Umklammerung durch andere befreien kann. Mit wenig mehr als 20 Jahren ist Deborah Feldman bereits lebensweise.« 

Stefan May in der OE1-Sendung ex Libris / 08 Mai 2016

 

»Ein faszinierender Blick in die wahnwitzigen Regeln einer religiösen Sekte, stellvertretend für jedwede fundamentalistische Gemeinschaft.« 

Emma, Ausgabe Mai/Juni 2016 (für AbonnentInnen) / 30 April 2016

 

»Ein mitreißendes Buch.« Andreas Platthaus in der Frankfurter Allgemeine Woche (kostenpflichtig) / 29 April 2016

 

»Ein mutiges und wichtiges Buch der heute in Berlin lebenden Autorin – und ein starkes Lektüreerlebnis obendrein.« 

Florian Felix Weyh im Deutschlandfunk in der Sendung Büchermarkt / 25 April 2016

 

»Deborah Feldman ist ein Glücksfall für die Buchwelt. Unorthodox gehört zu den Autobiografien, die man gelesen haben muss.« Silke Martins in der NZZ am Sonntag, 23 April 2016

 

»Unorthodox« ist das eindrucksvolle Buch einer Befreiung auf hohem reflexivem Niveau. «

Fokke Joel in der Stuttgarter Zeitung (nur für Abonnenten) / 21 April 2016

 

»Sie hat alles aufgeschrieben, so erschütternd offen wie analytisch klar und mit überwältigendem Gerechtigkeitsempfinden.«

Jürgen Kanold in der Südwest Presse Ulm / 19 April 2016

 

»Feldman ist durchdrungen vom Humanismus und der Idee der Selbstbestimmtheit.« 

Augsburger Allgemeine / 18 April 2016

 

»Tröstliches Resümee eines fantastischen Buches: „Wenn du es aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz glaubst, wird es wahr."« 

Maria-Christine Leitgeb in der PRESSE / 16 April 2016

 

»Die Episoden der Biografie schillern zwischen blankem Entsetzen und einer abgeklärten selbstironischen Heiterkeit. Das ist alles zugleich: aufregend, anrührend und kühl analysiert.« 

Marianne Sperb in der Mittelbayerischen Zeitung / 15 April 2016

 

»Deborah Feldmans autobiografischer Bericht »Unorthodox« ist nicht im Gestus der Anklage verfasst, sondern präzise und unsentimental erzählt.« 

Bernadette Conrad auf dem Schweizer Kultursender SRF2 (ab 15:35) / 13 April 2016

 

»Feinsinnig zeichnet Deborah Feldman die vielen kleinen Schritte nach, die zwangsläufig zum Bruch mit der sittenstrengen jüdischen Satmar-Gemeinde führen mussten. Ihr Ton ist präzise, manche Schilderungen schmerzen beim Lesen.« 

Sigrid Brinkmann im Büchermagazin »Diwan« auf BR 2 (ab 9:10) / 09 April 2016

 

»Sie erzählt lakonisch und leidenschaftlich, beschreibt mit hellem Humor und grimmiger Genauigkeit auch die intimsten Details ihres Lebens. Das Buch ist ein genauer Bericht, keine hämische Abrechnung. Feldman schreibt klar und klug, findet eine Sprache für Schauder, Witz und Courage. Sie hadert nicht mit ihrem Judentum – nur mit dessen fundamentalistischer Entstellung.«

Gabriele von Arnim im Tagesspiegel, 2 April 2016

 

»Die aktuelle Debatte um radikale Auslegungen des Islam lässt zuweilen vergessen, dass Orthodoxie in allen Religionen vorkommt - und in sehr verschiedenen Ausprägungen gleichermaßen lebensfeindlich ist. Feldmans Buch ruft das mit einer persönlichen, präzise erzählten Geschichte in Erinnerung. (...) Feldman gelingt das Kunststück, entschieden Partei für ihre eigene Sache zu ergreifen und die Dinge beim Namen zu nennen, ohne die Handelnden, ihre Rituale und Anschauungen lächerlich zu machen.«

Beate Meierfrankenfeld auf der Interseite von Bayern 2, 5 April 2016

 

»Die gut 300 Seiten lesen sich wie im Flug, so authentisch, lebendig und mit Witz erzählt Deborah Feldman von ihrem alten Leben, von einer Person, die nicht mehr existiert und der sie mit „Unorthodox“ ein letztes Denkmal setzt.« 

dpa / 29 März 2016

 

»Deborah Feldman hätte es sich einfach machen und über die Satmarer spotten können. Aber sie verurteilt nicht, sondern beschreibt in einer entwaffnenden Ehrlichkeit die Absurditäten. Feldman schildert den "religiösen Fundamentalismus", wie sie es selbst nennt, in einer Art und Weise, dass es nie peinlich ist, was auch an der großartigen, einfühlsamen Übersetzung liegt. Das Buch ist von einer beschwingten Lakonie durchzogen. Feldman beschreibt das Leben in der Williamsburg-Blase, ohne darüber zu richten. Ihr Buch ist auch: ein Befreiungsschlag.«

Thorsten Schmitz in der Süddeutsche Zeitung, 15 März 2016

 

»Der unverblümte, berührende Bericht über die Selbstbefreiung einer jungen Frau offenbart einen scharfen Verstand - geschliffen durch die Lektüre "verbotener' Bücher.  "Unorthodox" zeigt, wie notwendig die Stärkung von Frauenrechten selbst dort ist, wo man sie längst als selbstverständlich nimmt.«

Sylvia Margret Steinitz im STERN, 25 February 2016

 

»Unorthodox" ist ein Enthüllungsbuch, das sich wie ein Roman liest.« 

Wiebke Hollersen in der WELT / 31 März 2016

 

»Deborah Feldman erzählt in »Unorthodox« eine beeindruckende Emanzipationsgeschichte. (...) Beeindruckend ist nicht nur ihr Mut, sondern auch der Tonfall, den sie für ihre Lebensgeschichte gefunden hat. Ihre Milieuschilderung ist eindringlich, lebendig, oft humorvoll.«

WDR5 Scala 08 März 2016

 

»Unorthodox ist nicht nur die Emanzipationsgeschichte einer Frau, es ist ein vielschichtiger Zeugenbericht darüber, was es bedeutet, sich aus den Fängen des religiosen Extremismus zu befreien.« 

Claudia Voigt im Spiegel 5 März 2016

 

Eine »von allen Sentimentalitäten gereinigte Entwicklungsgeschichte «

Sigrid Brinkmann In der Sendung »Religionen« auf Deutschlandradio Kultur / 28 February 2016

 

»Leidenschaft und jede Menge Traute sprechen aus ihren Zeilen. Deborah Feldman's Buch »Unorthodox« gibt verstörende Einblicke in eine Welt, die einem sonst verschlossen bleibt. Wer weiß, vielleicht macht es einigen Leserinnen auch Mut, selbst aufzubrechen in ein neues, ungewisses Leben.«

Claudia Sarre auf NDR INFO in der Sendung »Blickpunkt Diesseits« (ab Minute 13.50) / 28 February 2016

 

»Feldman besitzt die Gabe, mit ihrem Erzählstil gestochen scharfe Momente zu skizzieren. An einigen Stellen so scharf, dass sie wehtun. Gekonnt schafft Feldman den konstanten Sprung zwischen lyrischer und nüchterner Erzählweise. Lyrisch, wenn sie von den geheimen Ausflügen in die Bibliothek erzählt, von ihren mit ähnlichen Schicksalen behaftete Romanheldinnen, mit denen sie sich gedanklich verschwistert. Nüchtern, wenn sie von einer Parallelgesellschaft berichtet, die schwarz-weiß denkt, keine Grauzonen zulässt. Unorthodox ist für den Leser schonungslose Konfrontation mit Emotionen und erkämpften Freiheiten.« 

Linda Rachel Sabiers in der »Jüdischen Allgemeinen« / 17 March 2016

 

»Deborah Feldman wuchs in einer isolierten, bedrückenden Welt auf, in der ihr beigebracht wurde, dass sie als Frau unfähig sei zu unabhängigem Denken. Sie aber fand die Kraft und Entschlossenheit, den Schritt aus dieser Welt zu wagen, und hat einen mutigen, fesselnden Bericht ihrer Reise geschrieben. Unorthodox ist erschütternd und zugleich triumphal.« 

Jeanette Walls (Bestsellerautorin von Schloss aus Glas und Ein ungezähmtes Leben)

 

 

 

 

 

 

 

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