Portrait von Deborah Feldman

Deborah Feldman ist eine deutsch-amerikanische Autorin, wurde 1986 in New York geboren und wuchs in der chassidischen, streng religiösen Satmarer-Gemeinde in Williamsburg auf. Ihre Muttersprache ist Jiddisch.

Sie studierte am Sarah Lawrence College in New York Literatur und brach schließlich aus der Gemeinde aus. Ihre autobiografische Erzählung »Unorthodox« wurde schlagartig ein New-York-Times-Bestseller und in 25 Sprachen übersetzt. In Deutschland wurde »Unorthodox« vom Feuilleton hochgelobt und zum Spiegel-Bestseller. 2020 von Maria Schrader verfilmt wurde Deborah Feldmans Geschichte zum Netflix-Erfolg und mit einem Emmy sowie dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Deborah Feldman schreibt regelmäßig Gastbeiträge für die ZEIT, Süddeutsche, FAZ, den Spiegel und andere. Ihr erster Deutschsprachiger Roman, Miriam, erscheint 2022 im Luchterhand Verlag. Sie lebt mit ihrem Sohn in Berlin.

Portrait von Deborah Feldman
Miriam Buch
Miriam Buch

Miriam ist anders als andere – was sie selbst am meisten fürchtet. Seit ihrer Geburt trägt sie die Last eines alten, außergewöhnlichen Wissens mit sich.

Es zwingt sie, sich ihren ganz eigenen Weg durch die Welt zu bahnen.

Ihr Leben scheint vorherbestimmt: Als einzige Tochter einer reichen Diamentendynastie aus Antwerpen soll sie durch eine kluge Heirat das Familiengeschäft retten. Doch schon als kleines Mädchen begleitet Miriam ihr besonderes Wissen durch die altehrwürdigen Hinterhöfe des Antwerpener Schtetls, in denen sie mit der geliebten Großmutter viel Zeit verbringt.

Und auch später lässt es sie nicht los. In einer Welt, die bestimmt ist von den Spannungen zwischen Tradition und globalisierter Gegenwart, religiöser Vielfalt und der Auflösung aller Glaubenssätze, stellt Miriam sich die Frage: Wer ist sie – und wer kann sie beschließen zu sein?